Chaos im Kopf – Teil 3
Sie verschwinden einfach nicht – geschlagene drei Wochen geht es nun schon so.
Die Müdigkeit wird zum Alltag, Versagensängste zur Realität.
Ich kann einfach nicht schlafen. Die Nacht empfängt mich mit brennenden Augen. Erschöpfung schwächt mich bis ins Knochenmark. Doch sobald ich in meinem Bett liege und die sonst so angenehme Dunkelheit in mich eindringt, liegt meine Körperkontrolle plötzlich auf Eis. Gedanken werden durch meinen Kopf geschleudert – tausende Emotionen schwirren durch meinen Körper. Meine Sinnesempfindungen spitzen sich zu, mit einem Mal nehme ich jedes kleinste Geräusch wahr, jede Lichtveränderung, jeder Geruch, jeden kleinsten Windhauch, so lange, bis mich der Schlaf endlich zu fassen bekommt und mir für wenige Zeit die drückende Erschöpfung von guten 168 Stunden von den Lidern genommen wird.
Ich schlafe. Doch die ersehnte Erholung tritt nicht ein. Denn sie kommen. Angstzustände. Zittern. Keuchen … Alpträume. Sie rauben mir die Ruhe, durchforsten meine Erinnerungen und verwenden sie gegen mich. Meistens bin ich schon bei Bewusstsein, obwohl ich noch nicht wach bin. Ich werde in meinen Träumen festgehalten, muss sie ertragen, trotz dass ich weiß, dass all das nicht real ist. Dann, wenn mein Wecker klingelt und ich meine Augen öffne, ist mit einem Schlag meine Müdigkeit wieder da. Ich quäle mich aus meinem Bett, unmotiviert auch nur irgendetwas zu tun, außer weiterzuschlafen – mit der Voraussetzung endlich Erholung zu finden, auch wenn ich weiß, dass es nicht so sein würde.
Hunger? - Habe ich nicht. Doch essen tue ich trotzdem was – nur, um soweit auf die Beine zu kommen, dass ich packe, in die Schule zu gehen.
Sie geben mir Medikamente. Dann, wenig später, mit einer Kippe in der Hand auf dem Schulweg. Auf andere Gedanken kommen. Abreagieren. Durchatmen.
Meine Konzentration ist im Arsch – ich versuche, mich auf Mathe zu konzentrier'n, doch mein Kopf macht, was er will. Nach sechs Stunden auf dem Weg nach Hause. Erschöpft, müde, ausgelaugt. Ich lege mich hin, nur für eine Stunde. Doch wieder plagen mich Alpträume und nehmen mir die Erholung.
Ich brauch Kaffee. Luft. Nikotin.
Mein Körper erholt sich nicht mehr.
Ich versuche, die Lautstärke auszuhalten, die Zickereien zu ignorieren und meine Wut abzubauen, bevor sie aus mir herausbricht.
Abend. Tun, was zu tun ist.
Essen. So viel wie nötig.
Medikamente. Mehr als genug.
Die Müdigkeit ignorieren, und – wie immer, mit brennenden Augen den Lichtschalter der Welt ausschalten und auf Erholung hoffen.
Die Müdigkeit wird zum Alltag, Versagensängste zur Realität.
Ich kann einfach nicht schlafen. Die Nacht empfängt mich mit brennenden Augen. Erschöpfung schwächt mich bis ins Knochenmark. Doch sobald ich in meinem Bett liege und die sonst so angenehme Dunkelheit in mich eindringt, liegt meine Körperkontrolle plötzlich auf Eis. Gedanken werden durch meinen Kopf geschleudert – tausende Emotionen schwirren durch meinen Körper. Meine Sinnesempfindungen spitzen sich zu, mit einem Mal nehme ich jedes kleinste Geräusch wahr, jede Lichtveränderung, jeder Geruch, jeden kleinsten Windhauch, so lange, bis mich der Schlaf endlich zu fassen bekommt und mir für wenige Zeit die drückende Erschöpfung von guten 168 Stunden von den Lidern genommen wird.
Ich schlafe. Doch die ersehnte Erholung tritt nicht ein. Denn sie kommen. Angstzustände. Zittern. Keuchen … Alpträume. Sie rauben mir die Ruhe, durchforsten meine Erinnerungen und verwenden sie gegen mich. Meistens bin ich schon bei Bewusstsein, obwohl ich noch nicht wach bin. Ich werde in meinen Träumen festgehalten, muss sie ertragen, trotz dass ich weiß, dass all das nicht real ist. Dann, wenn mein Wecker klingelt und ich meine Augen öffne, ist mit einem Schlag meine Müdigkeit wieder da. Ich quäle mich aus meinem Bett, unmotiviert auch nur irgendetwas zu tun, außer weiterzuschlafen – mit der Voraussetzung endlich Erholung zu finden, auch wenn ich weiß, dass es nicht so sein würde.
Hunger? - Habe ich nicht. Doch essen tue ich trotzdem was – nur, um soweit auf die Beine zu kommen, dass ich packe, in die Schule zu gehen.
Sie geben mir Medikamente. Dann, wenig später, mit einer Kippe in der Hand auf dem Schulweg. Auf andere Gedanken kommen. Abreagieren. Durchatmen.
Meine Konzentration ist im Arsch – ich versuche, mich auf Mathe zu konzentrier'n, doch mein Kopf macht, was er will. Nach sechs Stunden auf dem Weg nach Hause. Erschöpft, müde, ausgelaugt. Ich lege mich hin, nur für eine Stunde. Doch wieder plagen mich Alpträume und nehmen mir die Erholung.
Ich brauch Kaffee. Luft. Nikotin.
Mein Körper erholt sich nicht mehr.
Ich versuche, die Lautstärke auszuhalten, die Zickereien zu ignorieren und meine Wut abzubauen, bevor sie aus mir herausbricht.
Abend. Tun, was zu tun ist.
Essen. So viel wie nötig.
Medikamente. Mehr als genug.
Die Müdigkeit ignorieren, und – wie immer, mit brennenden Augen den Lichtschalter der Welt ausschalten und auf Erholung hoffen.
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